KGV Walkenriede e.V

Verschiedenes

Aktuelle Beiträge vermisst?

Seit etwa einem Jahr pflege und verwalte ich unsere Homepage mit viel Spaß und Freude. Und ich denke, ihr mögt sie auch – jedenfalls ist die Anzahl der täglichen Aufrufe mit ungefähr 30 gar nicht mal so schlecht.

Damit unsere Homepage immer aktuell ist und Ankündigungen bzw. Fotos und Berichte von schönen und interessanten Veranstaltungen und Dingen rund um unseren Verein auch erscheinen, brauche ich eure Mithilfe. Schickt mir unter fachberater@kgv-walkenriede.de Ankündigungen, Bilder und Berichte, wenn es etwas gibt, das ihr auf eurer Homepage sehen möchtet. Ich freue mich drauf!

Euer Fachberater und Site-Admin
Ulysses

Was machen die nur in ihre Meisenknödel?

Marder
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Gudruns und Jürgens Meisenknödel scheinen ja eine ganz besonders leckere Angelegenheit zu sein. Jedenfalls ist den beiden schon wieder ein Möchtegerndieb in die Videofalle getappt – ein Marder. Nur dass dieses Mal ein Zaun den Weg zur ersehnten Leckerei versperrt. Meisenknödel sind ja auch eigentlich für die Meisen gedacht, sonst hießen sie schließlich Marderknödel oder Fuchsknödel oder wie auch immer.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Wir wünschen allen Gartenfreundinnen und Gartenfreunden schöne und besinnliche Festtage, einen guten Rutsch und schönen Start ins neue Jahr. Wir freuen uns auf die neue Gartensaison 2015 mit euch.

Euer Vorstand

Erwischt! Ein Fuchs klaut die Meisenknödel

Fuchs-Pfeil
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„Wer reißt bloß immer unsere Meisenknödel ab?“ fragten sich Gudrun und Jürgen aus dem Breek-Weg 71 und legten sich mit Kamera auf die Lauer. Mit Erfolg: der Meisenknödeldieb entpuppte sich als hungriger Fuchs, der versucht, an den Knödel zu gelangen.

In diesem Herbst hatten schon einige Gartenfreunde merkwürdig aussehende Hinterlassenschaften in ihrem Garten entdeckt – eindeutig nicht von Hund, Katze oder Igel. Vermutlich handelt es sich dabei um Fuchslosung.

Gefährlich ist ein Fuchs eigentlich höchstens für Mäuse, die seine Hauptbeute sind. Seit 1995 gilt Deutschland als Tollwutfrei und die Gefahr, sich mit einem Fuchsbandwurm anzustecken, ist extrem gering. Jedoch sollte man seine Losung vorsichtshalber nicht mit der bloßen Haut berühren … aber wer macht das schon?

Eine Tafel fürs Insektenhotel

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Vor unserem Insektenhotel steht seit neuestem eine Tafel, auf der beschrieben ist, welche Insekten in unser Hotel einziehen sollen und wieso sie wichtig für unsere Gärten sind. In kurzen, gut verständlichen Beschreibungen werden Wildbienen, Florfliegen & Co. vorgestellt. Abbildungen helfen, die verschiedenen Insekten zu bestimmen.

Die Tafel wurde von Ulysses Erhardts Werbeagentur ff.mediengestaltung GmbH gestiftet. Eine weitere Tafel für den Totholzhaufen ist bereits in Arbeit. Gartenfreund Michael Wegener hat sich bereit erklärt, die Kosten dafür zu übernehmen.

Die Tafel im Format Din A3 zum selber ausdrucken findet ihr hier. Für einen Ausdruck in Din A4 muss in eurem Druckmenü der Button „auf Mediengröße skalieren“ (o. ä.) aktiviert werden.

Unser Totholzhaufen mit Igelquartier

Auf der Wiese an unserem Vereinshaus steht seit Sonntag, 12. Oktober 2014 ein großer Totholzhaufen.
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Bei Sonnenschein und für die Jahreszeit ungewöhnlich warmem Wetter trafen sich um 10 Uhr die Gartenfreunde Anja, Sonja, Philipp und Ulysses um Echsen, Käfern & Co. ein perfektes Zuhause zu schaffen und den Igeln ein kuscheliges Winterschlaf-Quartier.

Dazu wurde ein leicht erhöhter Platz gewählt, der sicher stellt, dass der schlafende Igel bei Regen oder Schmelzwasser nicht ertrinkt. Am ausgewählten Platz wurde mit Baumstämmen und Wurzeln ein Hohlraum geschaffen, der mit Laub gefüllt wurde. Das Laub sorgt mit seiner Verrottungswärme dafür, dass es in der Schlafhöhle immer warm genug ist. Darüber wurden diverse Baumstämme, Äste, Wurzeln und Stumpen geschichtet und zum Schluss bekam der Haufen noch ein „Geweih“ aufgesetzt (das hat nur eine ästhetische Bedeutung).

Zwischendurch hatten wir Besuch von Michi und seiner Oma, später kam dann noch Susanne, die einen sehr schönen Baumstamm beigesteuert hatte, dazu.

Im Lauf der Zeit wird sich der Totholzhaufen verändern. Das Holz verrottet und auch verschiedene Pflanzen werden ihn erobern und begrünen. In einigen Jahren wird er irgendwann einmal verschwunden sein. Aber bis dahin soll er seltenen und für uns Gärtner nützlichen Käferarten und Eidechsen ein Zuhause bieten und den Igeln einen ungestörten Winterschlaf ermöglichen.

Ja, ist denn schon wieder Frühling?

… könnte man sich fragen, wenn man die Forsythie in Hella und Rogers Garten im Breekweg erblickt. Sie blüht, als sei bereits der Frühling angebrochen. Verräterisch ist allerdings das nur noch spärliche, rot verfärbte Laub. Tatsächlich befinden wir uns mitten im Oktober, wenn auch einem bislang besonders warmen. Und das ist wohl auch der Grund, dass die Forsythie es noch mal wissen will.

Es kann gut sein, dass wir solche Merkwürdigkeiten zukünftig häufiger beobachten werden. Es scheint, als würden sich die Sommer immer länger in den Herbst hinein ziehen und das kann dann durchaus eine zweite Blühphase bei den eigentlichen Frühlingsblühern auslösen.

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Apfelbäumchen aus dem Alten Land

Wer auf der Suche nach einem neuen Apfelbaum ist, hat vielleicht gute Chancen bei Eckard Brandt im Alten Land fündig zu werden. Auf seinen ökologisch bewirtschafteten Streuobstwiesen gibt es eine große Auswahl an alten Apfelsorten, unter anderem viele allergikerfreundliche Sorten.

Bei Boomgarden kann man Probierpakete bestellen. Wegen der großen Nachfrage und diesjährigen Ernteausfällen durch Blütenfrost gibt es inzwischen allerdings eine Warteliste für die Äpfel. Auch die Bäumchen sind knapp in dieser Saison.

Einen Bericht des NDR über Eckard Brandt und Kontaktinfos zu Boomgarden gibt es hier.

Ein Biomeiler in unserer Kolonie

Seit Anfang September steht im Schebenweg 153 ein Biomeiler neben der Laube, aufgebaut vom native power e.V. (www.native-power.de) im Rahmen eines Workshops.

Aufgeschüttet aus 30 m³ frischen Holzhackschnitzeln und gut gewässert, erzeugt diese "Kompostheizung" durch ihren natürlichen Rotteprozess Wärme, die mittels eines Wasserschlauchs und einer Pumpe für warmes Wasser und zum heizen genutzt werden kann. Die Temperaturen im Biomeiler erreichen etwa 60° C.

Nach ungefähr 18 Monaten ist die Rotte abgeschlossen und übrig bleibt wertvoller Kompost für den Garten. Jetzt kann der Biomeiler erneut mit frischen Holzhackschnitzeln gefüllt werden.

Ein einfaches und effektives Verfahren, dass bisher kaum bekannt ist. Der native power e.V. will das ändern und gibt sein Know-How an Interessierte weiter.

Unser Meiler hat inzwischen eine Temperatur zwischen 50 und 65°C erreicht und ist damit voll einsatzfähig. Vielen Dank an die netten Helfer aus Europa und der Nachbarschaft.

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Der Winter, der kein Winter war …

Die Natur hat es so gewollt, letztes Jahr war durch den späten Wintereinbruch im März auch fast alles zu spät dran. Keine richtige Frühjahrsblüte von Tulpen und Narzissen und bis in den Herbst hinein teils kurze Blütezeiten von Stauden, teils sogar schlechte Ernten. Es schein, als wollte uns die Natur die Zeit zurück geben, doch drei Wochen alles früher? Nun gut, wir müssen es so nehmen wie es ist. Das heißt aber auch, dass wir gerade jetzt auf unsere Pflanzen und Pflänzchen aufpassen müssen. Es wird noch so manch einen Nachtfrost geben, denkt dran: Die Eisheiligen sind ja eigentlich erst im Mai!