KGV Walkenriede e.V

Heckenschnitt ab 26. Juni

Zurzeit ist noch Brut- und Setzzeit
Noch bis einschließlich 25. Juni ist der Heckenschnitt verboten. Ab 26. Juni dürfen Eure Hecken dann wieder geschnitten werden. Aber auch dann wird in den Hecken und Sträuchern noch gebrütet. Bitte prüft deshalb vorher unbedingt die Hecken auf bewohnte Nester!
Abgabe des Heckenschnitts
An folgenden Terminen könnt ihr euren Heckenschnitt am Schredderplatz im Container entsorgen:
01.07.2017, 10-12 Uhr
08.07.2017, 10-12 Uhr
15.07.2017, 10-12 Uhr
22.07.2017, 10-12 Uhr
29.07.2017, 10-12 Uhr

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Baumschnittseminar im KGV Abendfrieden e.V.

In unserem Nachbarverein KGV Abendfrieden e.V. werden auch 2015 wieder tolle Veranstaltungen und Feiern stattfinden.

Baumschnittseminar
Das Veranstaltungsjahr bei Abendfrieden beginnt mit einem Baumschnittseminar am Sonntag, 1. Februar 2015 von 10 – 12 Uhr (Theorie) und dem praktischen Teil am Sonntag, 8. Februar von 10 – 13 Uhr. Alle Termine zu Veranstaltungen und Feiern im KGV Abendfrieden e.V. können hier nachgelesen werden.

Der Garten im Winter: schön warm einpacken

Der Winter rückt näher und es ist Zeit, den Garten auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten.
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Laub ist wertvoll
Das herabgefallene Laub unserer Gartenbäume und -sträucher gehört nicht auf den Kompost, weil es in feuchtem Zustand dermaßen dicht liegt, dass es die für eine gute Verrottung notwendige Luftzirkulation unterbindet. Die Folge: Der Kompost verrottet nicht sondern beginnt zu faulen. Falls es sich gar nicht vermeiden lässt, sollte möglichst wenig Laub gut untergemischt werden.
Das Laub gehört als Mulch auf Beete und Rabatten. Es bedeckt die nackte Erde und schützt sie und damit Pflanzen bei Kahlfrost (Frost bei Schneefreiheit) vor dem Vertrocknen (Pflanzen erfrieren nicht, sie vertrocknen). Regenwürmer und andere Bodenorganismen ernähren sich von dem Laub und erzeugen durch die Verrottung gleichzeitig eine isolierende Wärmeschicht. Im Frühjahr ist das Laub beinahe vollständig verschwunden und in wertvollen Humus umgewandelt.
Ausnahmen:
Krankes Laub muss unbedingt entsorgt werden, weil krankheitserregende Pilzsporen auf dem Laub überwintern und sich, sobald es wieder wärmer wird, explosionsartig vermehren und ausbreiten.
Das Laub von Walnuss und Eiche ist wegen seines hohen Gerbstoffanteils ungeeignet fürs Mulchen. Es verrottet extrem langsam und übersäuert den Boden.

Stauden nicht schneiden
Wer meint, ein Garten muss im Winter übermäßig „ordentlich“ aussehen, tut sich und der Natur keinen Gefallen. Lasst die vertrockneten Stauden stehen. Sie bieten Vögeln im Winter Nahrung und sind für nützliche Insekten wichtige Winterquartiere. Außerdem tragen sie ebenfalls zum Schutz des Bodens bei. Verblühte Blüten jedoch sollten, wenn man eine unkontrollierte Ausbreitung verhindern möchte, knapp unterhalb der Blüte abgeschnitten und kompostiert werden.
Natürlich (!) sieht der Garten dann ein wenig struppig aus aber er ist gesund. Und sobald es wieder wärmer wird und die Frostgefahr gering ist, dürfen die vertrockneten Stauden gern geschnitten werden.

Gemüsebeete vorbereiten
Bevor die ersten Fröste den Boden hart werden lassen, kann auf den Gemüsebeeten, die im kommenden Jahr für Starkzehrer, vorgesehen sind, Kompost und/oder Stalldung in die oberste Bodenschicht eingearbeitet werden (grubbern).
Bitte nicht umgraben! Beim umgraben werden die Bodenschichten, in denen die unterschiedlichsten Bodenhelfer leben, komplett durcheinander gebracht. In der Regel überleben sie das nicht und fehlen im Folgejahr als wichtigste Bodenverbesserer.

Obstbaumschnitt
Wer seine Obstbäume noch vor dem Winter schneiden möchte, sollte dies nur bei frostfreiem Wetter tun. Bei Frost heilen die Schnittwunden schlecht oder gar nicht und Krankheitserreger können durch sie in den Baum gelangen.
Bitte beachtet, dass nicht jeder Obstbaum einen Herbst- oder Winterschnitt verträgt. Wann welcher Obstbaum geschnitten werden sollte, könnt ihr im Gartentipp vom 25.1.2014 nachlesen.

Ulysses Erhardt

Das PDF dieses Artikels zum Downloaden gibt es im Download-Bereich

Apfelbäumchen aus dem Alten Land

Wer auf der Suche nach einem neuen Apfelbaum ist, hat vielleicht gute Chancen bei Eckard Brandt im Alten Land fündig zu werden. Auf seinen ökologisch bewirtschafteten Streuobstwiesen gibt es eine große Auswahl an alten Apfelsorten, unter anderem viele allergikerfreundliche Sorten.

Bei Boomgarden kann man Probierpakete bestellen. Wegen der großen Nachfrage und diesjährigen Ernteausfällen durch Blütenfrost gibt es inzwischen allerdings eine Warteliste für die Äpfel. Auch die Bäumchen sind knapp in dieser Saison.

Einen Bericht des NDR über Eckard Brandt und Kontaktinfos zu Boomgarden gibt es hier.

Sehenswerte NDR-Reportage!

Eine absolut sehenswerte Reportage über naturnahe Kleingärten und deren Besitzer in Rostock – von der Ansiedlung von Nützlingen, den Biogemüse-Anbau, die Schwierigkeiten mit anderen Kleingärtnern und dem Vorstand bis zum 1. Platz beim Wettbewerb „Naturnaher Kleingarten in Rostock“.
Hier ansehen

Ist Roundup gefährlich?

Das meistverkaufte Herbizid bei Privat-Gärtnern in Deutschland ist das Spritzmittel Roundup. Sein Hauptbestandteil ist Glyphosat, das über die grünen Teile der Pflanze aufgenommen wird und zu deren Tod führt. Dabei macht das Glyphosat keinen Unterschied zwischen erwünschten und unerwünschten Pflanzen, d. h. es tötet sogenanntes „Unkraut“ genau so, wie Nutz- und Zierpflanzen im Garten.

Die Wirkungsweise von Glyphosat besteht darin, dass es in den Pflanzen das lebenswichtige Enzym 5-Enolpyruvylshikimat-3-phosphat-Synthase (EPSP) blockiert. Die chemische Ähnlichkeit zum eigentlich im EPSP enthaltenen Substrat Phospheonolpyruvat (PEP) macht dies möglich.

Bislang ging man davon aus, dass Glyphosat-Rückstände in Pflanzen für tierische Organismen, also auch für Menschen, unschädlich sind. Neuere Erkenntnisse jedoch geben Anlass zu Zweifeln.

Ein weiteres Problem ergibt sich daraus, dass sich in Pflanzen mittelfristig Resistenzen bilden können, die dazu führen, dass sich unerwünschte Beikräuter um so ungehemmter verbreiten, je mehr sie mit Glyphosathaltigen Herbiziden bekämpft werden. Darüber hinaus wird durch die Vernichtung auch kleinster pflanzlicher Mikroorganismen das natürliche Gleichgewicht im Boden empfindlich gestört, wenn nicht zerstört.

Der Bundesrat fordert in einem Beschluss vom 8.11.2013 ein Verbot von Glyphosat im landwirtschaftlichen Bereich kurz vor der Ernte und für den privaten Gartenbereich, u. a. in Kleingärten.

Ein paar interessante Links zum Thema Glyphosat findet ihr hier:
Alles Wissen vom 23.07.2014, Hessischer Rundfunk
plusminus vom 02.04.2014, ARD
Wikipedia

Was ist mein Garten eigentlich wert?

Jahrelang, mit viel Liebe, Arbeit und auch Geld haben wir unseren Kleingarten bepflanzt, bebaut und uns ein kleines Paradies geschaffen.

Doch was ist der Kleingarten eigentlich wert? Spätestens, wenn man seinen Garten aufgeben möchte und einen Nachpächter sucht, stellt sich die Frage „was steht mir eigentlich an Entschädigung zu?“. Der Wert eines Kleingartens hängt von verschiedenen Faktoren, wie dem Zustand des Gartens allgemein, dem Zustand der Laube, Anpflanzungen usw. ab. Das heraus zu finden ist Aufgabe des vom Verein bestellten Schätzers wenn ein Pächterwechsel ansteht. Zur Wertermittlung muss er sich an die Bewertungsrichtlinien der Stadt Hannover und des Bezirksverbandes Hannover der Kleingärtner e.V. halten.
Aber auch ohne die Absicht, seinen Kleingarten aufzugeben, ist es mal ganz interessant herauszufinden, was der Garten eigentlich wert ist. Damit ihr euren Garten einmal selbst einschätzen oder ein vom Schätzer erstelltes Schätzprotokoll prüfen könnt, gibt es hier die aktuellen Bewertungsrichtlinen für Kleingärten (2013) zum Download.

Heckenschnitt ab 15.7.

Die Hecken an unseren Wegen wachsen bald in den Himmel und so Manchem juckt es gewaltig in den Fingern, sie ein wenig zu bändigen.
Wir bitten euch aber noch um ein wenig Geduld. Die Schonzeit für die Brut unserer Gartenvögel gilt noch bis zum 14.7.2014. In dieser Zeit sollte, um den Vogelnachwuchs zu schonen, die Hecke in Ruhe gelassen werden – selbstverständlich könnt ihr den Zugang zu eurem Garten frei schneiden. Bitte jedoch nicht mit der elektrischen Heckenschere! Ab 15.7. kann es dann endlich losgehen.
  • Bitte achtet dabei darauf, dass sie auf Zaunhöhe und bis zum Wege-Randstein zurück geschnitten wird.
  • Damit die Hecke überall ausreichend Licht erhält, ist ein sich nach oben verjüngender Schnitt empfehlenswert.
  • Auch nach dem 15.7. brüten Vögel in unseren Hecken. Deshalb achtet auf Vogelnester.
  • In diesem Jahr gibt es keinen festen Termin für die Abgabe des Heckenschnitts. Wer seinen Heckenschnitt zum Kompostplatz bringen möchte, kann dies trotzdem tun. Bitte meldet euch dafür bei unserem 2. Vorsitzenden Philipp Schikora, Breek-Weg 80 an. Die Gebühr pro Heckenschnitt der Hainbuchenhecke eines Gartens beträgt 5,00 €.

Giftalarm im Kleingarten!

Die Verwendung chemischer Gifte, wie Herbizide, Insektizide, Fungizide usw. ist in Kleingärten und auf den Wegen davor, bis auf genehmigungspflichtige Ausnahmen, verboten (Gartenordnung der Stadt Hannover, Absatz 4.2).

Und dies aus gutem Grund: Gifte gefährden nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch die eigene Gesundheit und die der Mitmenschen, die diese Gifte einatmen und, wegen des Niederschlags über Verwehung, auch mit den angebauten Gemüsen und Früchten verzehren. Ebenso wird das Grundwasser, das wir alle trinken bzw. mit dem wir unsere Pflanzen bewässern, nachhaltig verseucht. Darüber hinaus bedeutet die Verwendung der Gifte einen einschneidenden, äußerst negativen Eingriff in die Ausgewogenheit des Bodens und seiner Bewohner. Durch die Vernichtung vermeintlich schädlicher Arten wird das empfindliche Gleichgewicht nachhaltig zerstört und ein fataler Teufelskreis in Gang gesetzt: Sogenannte „Nützlinge“, die die sogenannten „Schädlinge“ vertilgen, vergiften sich ebenfalls oder finden keine Nahrung mehr. Dadurch fehlen sie und der vermeintlich vernichtete „Schädling“ breitet sich in der Folgezeit umso stärker aus!

Als Kleingärtner sind wir dem Umweltschutz und dem nachhaltigen, ökologischen Wirtschaften verpflichtet. Bitte haltet euch deshalb unbedingt an das Giftverbot. Bei Problemen berät euch gern unser Fachberater Ulysses Erhardt, Breekweg 81, Tel. (0163) 690 18 80, E-Mail: fachberater@kgv-walkenriede.de.

Interessante Artikel dazu findet ihr u. a. auf den Seite des BUND und bei BILD.de.

Wohin mit dem Heckenschnitt?

In diesem Jahr wird es keine festen Termine für die Abgabe des Heckenschnitts geben, weil die Resonanz in den vergangenen Jahren leider nicht besonders groß war.
Wer seinen Heckenschnitt zum Kompostplatz bringen möchte, kann dies trotzdem tun. Bitte meldet euch dafür bei unserem 2. Vorsitzenden Jan-Philipp Schikora, Breekweg 80 an. Die Gebühr pro Heckenschnitt der Hainbuchenhecke eines Gartens beträgt 5,00 €. Natürlich sind auch größere Mengen nach Absprache möglich.